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 Schnatterente
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Lebensweise:
Die Schnatterente ist ein Charaktervogel ausgedehnter Seengebiete in den niederschlagsarmen, kontinentalen Grassteppen im Süden der Sowjetunion und den Prärien Nordamerikas. In Europa brütet die Art an großen Flachseen der offenen Landschaft und an brackigen Küstengewässern, fehlt jedoch an Bergseen. Ende März und besonders im April kehren die Schnatterenten auf die hiesigen Brutgewässer zurück. Da Balz und Paarung bereits im Herbst stattfanden, gibt sich die Art im Frühjahr recht unscheinbar und wird leicht übersehen. Die Nester befinden sich auf trockenem Grund dicht bewachsener Inseln, an Dämmen oder unter Büschen. Eiablage ab Ende April, meist im Mai,i n 24stündigen Intervallen. Vollgelege enthalten 8 -12 rahmgelbe Eier. Die Brutdauer beträgt 25-26 Tage. Das Weibchen brütet allein und wird vom Erpel bei frühen Gelegen um die Mitte der Brutzeit, bei späteren schon in der ersten Brutwoche verlassen. Die Kükenführung erfolgt allein durch das Weibchen. Die Jungenten sind mit etwa 7 Wochen flugfähig, verpaaren sich ab Juli/August des gleichen Jahres und werden mit 11 bis 12 Monaten geschlechtsreif.

Nahrung in der Natur:
Sie besteht aus Pflanzenteilen, vor allem von Laichkräutern und anderen Wasserpflanzen, den Samen der Sauergräser und Rhizomen. Der geringe Anteil tierischer Nahrung enthält kleine Mollusken, Wasserinsekten und Würmer.

Haltung und Zucht:
Schnatterenten werden von Züchtern und in zoologischen Gärten relativ selten gehalten. Ursache ist ohne Zweifel die wenig attraktive Färbung der Erpel. Pflege und Unterbringung unterscheidet sich nicht von denen anderer europäischer Gründelenten. Schnatterenten sind winterhart, verträglich und ohne Schwierigkeiten über viele Jahre zu halten. Werden Zuchterfolge angestrebt, muß das nicht zu enge Gehege einen dichten Bodenbewuchs aufweisen. Die Nester werden in einiger Entfernung vom Teich stets gut verborgen in der Bodenvegetation angelegt, nicht selten sind sie erst auffindbar, wenn die Ente brütet. Die Küken lassen sich problemlos aufziehen.