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 Löffelente
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Löffelente.k

Lebensweise:
Zur Brutzeit bewohnt die Löffelente stark eutrophe Flachgewässer mit schlammigen Grund und breiter Uferzone,f erner Brüche, Flußniederungen mit verlandenden Altwässern und versumpfte Wiesen mit eingesprengten Tümpeln. In kleinen Gruppen treffen die Paare im März, oft erst im April auf den Brutgewässern ein. Legeperiode hauptsächlich zwischen Mitte Mai und Anfang Juni. Das Nest wird vom Weibchen errichtet und befindet sich auf Wiesen, Klee - oder Luzernäckern, an Grabenrändern; seltener auf Bülten im Flachwasserbereich oder auf Kopfweiden, regional auch im Heidekraut.
Erstgelege enthalten 8 - 12, Nachgelege meist nur 5 - 7 rahmfarbene oder graugrüne Eier. Gelegt wird täglich, Brutdauer 22 - 25 Tage. Während der ersten Zeit wacht der Erpel im Nestrevier und begleitet das Weibchen in den Brutpausen. Sobald die Küken geschlüpft sind, halten sich die Löffelenten ausschließlich in der Ufervegetation auf; die Erpel mausern, das Weibchen betreut den Nachwuchs. Ab August zeigen sich die frisch vermauserten Altvögel und die flüggen Jungen wieder auf dem freien Wasser. Die mitteleuropäischen Löffelenten überwintern in den Mittelmeerländern und Westafrika.

Nahrung in der Natur:
Sie wird seihend von der Wasseroberfläche aufgenommen und besteht aus relativ feinen Partikeln (Großplankton). Der tierische Anteil ist dabei recht hoch, schwankt jedoch entsprechend dem Angebot und der Jahreszeit.

Haltung und Zucht:
Die ansprechend gefärbten Löffelenten sind beliebte Gehegevögel, die sich ohne
besondere Schwierigkeiten - trotz hoher Nahrungsspezialisierung - in den Zuchtanlagen wie auf Zooteichen gut pflegen lassen. Obgleich wenig kälteempfindlich, sollte man ihnen bei strengen Frostgraden ein Schutzhaus bieten; die breiten Schnabellamellen können vereisen und die Nahrungsaufnahme behindern. Die Zucht der Löffelente bereitet heute keine Schwierigkeiten mehr. Ihre Unterbringung erfolgt in sonnigen, grasbewachsenden Gehegen, die Wasserqualität scheint von untergeordneter Bedeutung zu sein. Löffelenten paaren sich mit 6-8 Monaten, werden aber erst mit 10-11 Monaten geschlechtsreif, doch nur ein Teil von ihnen wird im ersten Jahr brutaktiv. Die Nester werden vom Weibchen im Gras errichtet.Die Küken erhalten anfangs ein relativ feines Aufzuchtfutter und Wasserlinsen, sehr gern nehmen sie Wasserflöhe. Parallel zur Befiederung entwickelt sich der breite Löffelschnabel, mit 6-7 Wochen sind die Jungenten flugfähig. Ab September mausern die Alt - , ab Oktober oder November die Jungerpel in das Brutkleid.