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 Knäckente
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knäkente

Lebensweise:
Brutbiotope der Knäkente bilden eutrophe Flachteiche, Altwässer, Gräben und Tümpel in den Flußniederungen, feuchte Boddenwiesen sowie seichte Buchten größerer Seen. In Zentralasien bevorzugt an Steppenseen. Während des Frühjahrzuges rasten die Knäkenten gern auf überschwemmten Wiesen, die
Überwinterung erfolgt in den Deltabereichen großer Ströme wie des Senegal und des Niger. Gepaart kehren sie in kleinen Gruppen zurück, in denen eine intensive Balz stattfindet. Die Brutreviere werden im April bezogen. Das Nest befindet sich auf trockenem Grund entlang der Ufer, auf Wiesen oder Kleeäckern -stets gutgetarnt, teilweise weit entfernt vom Wasser, aber kaum unter Büschen (im Gegensatz zur Krickente). Eiablage in Mitteleuropa vereinzelt Anfang, gehäuft zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Die Vollgelege enthalten 7-11 rahmgelbe,spitzpolige Eier.Die Brutdauer beträgt 21-23 Tage. In den ersten Wochen ruht der Erpel auf der freien Wasserfläche des Brutrevieres und begleitet das Weibchen in den Brutpausen. Mit dem Einsetzen der Ruhemauser und dem Schlüpfen der Küken verschwinden die Knäkenten völlig von der freien Wasserfläche. Die Kükenführung erfolgt allein durch das Weibchen im Deckungsbereich der Uferzone. Nach Beendigung der Mauser
und dem Flüggewerden der Jungen - etwa ab Mitte August - zeigen sie sich Enten
wieder auf offenen Wasser. Die Mehrzahl der europäischen Knäkenten wandert über Frankreich und Spanien nach Westafrika.

Nahrung in der Natur:
Sie wird nahe der Wasseroberfläche (meist seihend, selten gründelnd) aufgenommen; der Nahrungserwerb ähnelt somit dem der Löffelente. Der Anteil tierischer Kost liegt relativ hoch, häufig um 50%, zeitweilig bis 90%.

Haltung und Zucht:
Obgleich die Knäkerpel nur für wenige Monate das schöne Brutkleid tragen und ihre melodische Stimme hören lassen, wird die Art häufig in Gehegen, speziell in Kleinanlagen gehalten. Knäkenten sind ausgesprochen wärmeliebend. Sie leiden bei starkem Frost wie in unzweckmäßigen Überwinterungsräumen mehr als andere europäischen Arten. Auch das Sommergehege sollte zwar bewachsen, jedoch sonnig sein, warme Flachteiche werden kalten Betonbecken vorgezogen. DieZuchtaussichten sind relativ hoch.
Eiablage ab Mitte April, meist im Mai; ein,s eltener zwei Nachgelege sind möglich. Die Nester stehen gut verborgen im Gras, Nisthöhlen werden kaum bezogen. Gelegt wird täglich in den Vormittagsstunden. Brut und Kükenaufzucht verlaufen problemlos. Gegen Ende der Kleingefiederentwicklung mit 5-6 Wochen - Flügel   -und Schwanzfedern sind dann etwa zur Hälfte ausgebildet - ist eine sichere Geschlechtsbestimmung möglich. Die geschlechtliche Reife tritt etwa nach 10 Monaten ein, doch nur ein Teil der Paare ist im ersten Jahr fortpflanzungsfähig.
Als Nahrung bietet man den Knäkenten neben Mischfutter und Getreide häufig
Wasserlinsen und in Kleingehegen möglichst einige Mehlwürmer oder Garnelen.