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 Affenente
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Lebensweise:
Obgleich Affenenten nach neueren Ermittlungen nicht so selten sind, wie man lange Zeit vermutete, ist die Gesamtindividuenzahl der Art doch relativ gering. Das Brutvorkommen beschränkt sich im wesentlichen auf zwei Sumpftypen, und zwar auf die großflächigen permaneten Cumbungi-Sümpfe (Senken mit Schilf-und Riedbeständen) und auf die etwas flacheren, fast permanenten Lignum-Sümpfe (die Hauptvegetation bildet der strauchwüchsige Knöterich). In jenen Biotopen ist die Affenente keine Seltenheit, aber die Zahl derartigerSümpfe ist in Neusüdwales relativ gering. Nichtbrütende Affenenten haltensich in kleinen Gruppen oft unter anderen rastenden Arten, besonders unter Augenbrauenenten auf. Nur ganz selten bilden sich Ansammlungen von 100 und mehr Exemplaren. Einer der größten Schwärme wurde 1958 auf einer offenenWasserfläche im südwestlichen Teil von Neusüdwales angetroffen-520 Exemplare saßen auf im Wasser stehenden Pfeilern, Stümpfen und auf den Pfosten eines Wasserzaunes. Während der nächtlichen Futterflüge wird von den Affenenten eine große Aktivität entwickelt. Soweit bekannt, brüten die meisten Paare von September bis Dezember, die anderen während der übrigenMonate. Die wenigen bisher gefundenen Nester waren in der Sumpfvegetatonnahe dem Wasser, zwischen angeschwemmtem Pflanzenmaterial oder in altenNestern der Bleßhühner. Die Gelege enthalten 5-14, meist 7 creme-oder elfenbeinfarbene und sehr glattschalige Eier. Die Brutdauer liegt zwischen26 und 28 Tagen. Das Weibchen brütet allein. DieDunenjungen ähneln den Küken der Gänse, sie werden im nahrungsreichen Flachwasser augezogen.

Nahrung in der Natur
Sie wird ähnlich wie bei den Löffelenten von der Wasseroberfläche geseiht und besteht aus feinen pflanzlichen Teilen (Algen, Wasserlinsen, Wassergräsern), weniger (meist unter 10%) aus kleinen Wasserlebewesen. In Reisanbaugebietewerden nachts die Reisfelder beflogen.

Haltung und Zucht:
Affengänse sind wiederholt in australischen Zoos und von Wissenschaftlern gehalten worden, über Zuchterfolge ist jedoch nichts bekannt. Im Gehegeaufgezogene Küken (Eier wurden Gelegen von Wildvögeln entnommen) zeigten folgende Entwicklung. Am 14.Tag zeigten sich die Kiele der Schwanzfedern und am 18. die der Handschwingen. Im Alter von 23 Tagen entfalten sich die Federchen an Flanken und Schulter, nach weiteren 11 Tagen war die Brust vollbefiedert, die Handschwingen begannen zuwachsen. Mit 37 Wochen war dasAlterskleid fertig durchgemausert.