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Lebensweise: Die Amazonasente bewohnt in zwei Unterarten Südamerika. Die Kleine Amazonasente wird etwa südlich des Wendekreises durch die bedeutend größere und etwas dunklere Große Amazonasente ersetzt. Das Vorkommen der Amazonasenten ist innerhalb ihres Verbreitungsgebietesauf die Gewässer der tropischen und subtropischen Urwald- und Savannenzonen beschränkt. Vielerorts sind sie nicht selten , treten aber nie in großen Flügen auf, sondern leben paarweise und nach örtlich beendeter Brutsaison in Familientrupps oder kleinen Gruppen. Amazonasenten halten sich bevorzugt in den etwas tieferen Uferzonen auf und schließen damit wasserseitig an den Lebensraum der Rotschulterenten an. Als Brutbiotope besiedelt die Art Waldseen, von Baumbeständen gesäumte Flußmäander der Savanne,von den Sumpfgebieten besonders solche, die von lichten Wald durchsetzt sind. Die Küste und Mangrovengürtel werden gemieden. Die Enten brüten zu sehr unterschiedlichen Jahreszeiten. Die Nester werden nahe dem Wasser in der Bodenvegetation, seltener in Baumhöhlen und nichtbesetzten Baumnestern anderer Vögel errichtet. Die Vollgelege enthalten 8-12 lehmgelbe Eier. Die Brutdauer Beträgt 25-26 Tage. Die Weibchen brüten allein, die Erpel beteiligen sich, zumindest teilweise, an der Jungenführung. Außerhalb der Brutzeit unternehmen die Amazonasenten nur kleine, unbedeutende Wanderungen, lediglich die weit im Süden beheimateten Populationen weichen in den kälteren und trockenen Wintermonaten nach Norden aus.
Nahrungsaufnahme in der Natur: Sie dürfte überwiegend pflanzlich sein.
Haltung und Zucht: Amazonasenten eignen sich besonders für die Pflege in Kleingehegen und in Volieren. Für den Winter sollte ein frostfreier Raum geboten werden. Die Zuchtder Amazonansenten bereitet kein grundsätzlichen Schwierigkeiten. Eiablage in Nistkästen nahe dem Wasser. Unkupierte Tiere nutzen ihre Flugfähigkeit viel seltener als Rotschulterenten und beziehen nur in Ausnahmen erhöhtangebrachte Bruthöhlen. Vollgelege enthalten um 8, maximal bis 13 Eier. Bleibtdas Paar ungestört, brütet das Weibchen zuverlässig, ein Teil der Erpel bewacht ruhig das Nest, andere werden bösartig und verdrängen andere Tier aus dem Revier. Die Küken lassen sich leicht unter einer Wärmelampe aufziehen. Als Futter erhalten sie Wasserlinsen und ein normales Aufzuchtgemisch, tierische Zusätze werden gern genommen. Die Befiederung wird am 18.Tag an Flanken, am20.auf den Schultern und am 22.Tage auf der Unterseite sichtbar. Um den 28.Tag sind die Schwanzfedern im wesentlichen entwickelt, die Schnäbel zeigen erste Farbunterschiede und es beginnt die Entfaltung der Schwingen. Im Alter von 6-7 Wochen sind die Jungenten voll befiedert, die Schwingenlänge entspricht der der Altvögel, und es erfolgt die Mauser ins Alterskleid, die mit 11-12 Wochen abgeschlossen sein kann. Die geschlechliche Reife dürfte nach einem Jahr eintreten, doch die Zucht gelingt in der Regel erst mit zwei-oder mehrjährigen Tieren.
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