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Lebensweise: Innerhalb des dargestellten Verbreitungsgebietes ist die Peposakaente allgemein verbreitet und die häufigste Tauchente in der relativ niederschlagsreichen Flachlandprovinz Buenos Aires. Als massige und fleischige Ente wird sie jedoch vielerorts stark bejagt. Bevorzugte Brutbiotope bilden kleinere nahrungs - und vegetationsreiche Flachseen und Lagunen der Pampasregion und Küstenregionen, wogegen sie große Seen oder stark welliges Wasser seltener aufsuchen.Zu Beginn der Fortpflanzungszeit lösen sich die Schwärme und Gruppen auf , die einzelnen Paare beziehen tümpelartige Wasserstellen in der Riedzone. Die Nester befinden sich im Flachwasserbereich in den Büscheln großer Binsen und enthalten 10-12 graugrüne Eier. Eiablage in der Provinz Buenos Aires Oktober bis Dezember,i n Paraguay Februar bis März. Die Brutdauer beträgt 27-29 Tage. Der Erpel ist an Brut und Aufzucht nicht beteiligt. Nach dem Flüggewerden der Jungen und der Mauser der Altvögel bilden die Peposakaenten erneut Schwärme, die südlichen Brutpopulationen weichen in den Wintermonaten nordwärts bis in den Mato Grosso (Südbrasilien) aus.
Nahrung: Sie besteht vorwiegend aus Wasserpflanzen und den damit aufgenommenen Wasserinsekten.
Haltung und Zucht: Kaum seltener als die nahe verwandten Kolbenenten werden die Peposakaenten, deren Erpel ganzjährig das schöne Prachtkleid tragen,i n vielen Zuchtanlagen, Zoos und Tiergärten gehalten. Als Tauchente sollte die Art auf größeren, über 70 cm tiefen Teichen gepflegt werden, doch bleiben Zuchterfolge auch in Kleingehegen mit flachen Wasserbecken selten aus. Die Peposakaenten äsen gern auf Rasenflächen, verbeißen aber auch jeglichen Pflanzenwuchs im Kleingehege. Die Überwinterung kann im Freien erfolgen, ein zugfreier Schutzraum ist jedoch zu empfehlen. Obgleich die jungen Erpel innerhalb des ersten Lebensjahres ihr Alterskleid anlegen, erfolgen die Eiablagen erst gegen Ende des zweiten Lebensjahres. Die Nester werden vom Weibchen fast ausschließlich in geräumigen Nistkästen oder Hütten angelegt; Legebeginn ab Mitte Mai, Nachgelege bis Juli. Peposakaenten brüten ruhig und fest (sie werden auch gern als Brutammen genutzt) und betreuen die Küken ausgezeichnet. Anderseits ist ihre Aufzucht auch in Boxen problemlos möglich.
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