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Lebensweise: Die Hauptbrutgebiete der Krickente befinden sich in und nördlich der gemäßigten Zonen. Als Brutbiotope wählt die Art flache, nahrungs - und vegetationsreiche Seen, Teiche, Altgewässer, Sumpfniederungen, gelegentlich auch Moore und Bergseen.Nach Ankunft in den Brutrevieren, im März oder April sieht man Paare oder kleine Gruppen auf der freien Wasserfläche oder in Verfolgungsflügen über die Brutgewässer jagen. Mit Beginn der Fortpflanzungszeit Anfang Mai werden die Krickenten sehr heimlich und leben fortan im Schutze der Teichvegetation. Ihr Nest befindet sich stets gut verborgen auf trockenem Grund, mitunter weit entfernt vom Wasser zwischen Gesträuch, im Grase und sogar im Wald, dagegen selten im bodenfeuchten Ried oder auf Inselchen. Es wird aus Pflanzenmaterial in einer vom Weibchen gescharrten Mulde erbaut und später mit Dunen ausgelegt. Das Vollgelege besteht meist aus 8-10 cremebraunen, grün übertönten Eiern. Die Brutdauer beträgt 21-23 Tage. Gegen Ende dieser Zeit beginnt für den Erpel die Vollmauser. Das Weibchen führt die Küken zum Wasser und zieht sie dort innerhalb der Ufervegetation auf. Erst nach dem Flüggewerden der Jungenten im August zeigen sich die Familien wieder auf dem freien Wasser.
Nahrungsaufnahme in der Natur: Sie ist in ihrer Zusammensetzung sehr ähnlich der Stockente, doch insgesamt feiner. Der Anteil an tierischen Futter betrug bei Amerikanischen Krickentenca.35%, davon war der Hauptanteil Schnecken.
Haltung und Zucht: Als eine der kleinsten Entenarten erfreut sich die Krickente bei Züchtern, besonders bei denen die nur kleine Gehege zur Verfügung haben, großer Beliebtheit. Die heute gepflegten Tiere stammten ursprünglich aus Eiern von Wildvögeln und werden ergiebig zur Vermehrung gebracht. Während anfangs Zuchterfolge vornehmlich in größeren Gehegen mit dichtem Bodenbewuchs erzielt wurden, sind diese heute auch in Volieren und Kleinabteilungen möglich. Nestanlage bevorzugt unter Gebüsch und Stauden, weniger im Gras, heute mehr und mehr auch in Nistkästen. Erstgelege selten vor Anfang Mai, Nachgelege sind trotz begonnener Umfärbung der Erpel meist unbefruchtet. Brut und Kükenaufzucht erfolgt zweckmäßig ohne Eltern. Die Kükenaufzucht erfolgt meist problemlos.
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