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Lebensweise: Die Biologie und das Verhalten gleicht weitgehend dem der Schell - und Spatelente. Auch sie bevorzugt für den Sommeraufenthalt tiefe, klare und von Hochwald umgebene Binnenseen im Nordwesten des nordamerikanischenKontinentes, während die Wintermonate auf Flüssen, eisfreien Seen und an ruhigen Küstenabschnitten des Atlantik und Pazifik verbracht werden. Im Winterquartier vereinen sich die Büffelkopfenten zu lockeren, kleinen Gesellschaften oder mischen sich unter andere Entenvögel. Innerhalb dieser Trupps beginnt die Balz der Erpel. Gegen Ende März verlassen die Enten die Küstenbereiche und treffen ab April in den Brutgewässern ein. Die Männchen ziehen vor den Weibchen, letztgenannte erreichen erst ein bis zwei Wochen vor der Eiablage das Brutgebiet. Auf den Brutgewässern entfaltet sich die Balz der Erpel am intensivsten und wahrscheinlich erfolgt nun erst die eigentliche Paarung, die mit heftigen Auseinandersetzungen unter den Erpeln verbunden ist. Die Eiablage beginnt Mitte bis Ende Mai zumindest in 4-8 m hohen Baumhöhlen - oftmals in denen des Goldspechtes - , viel seltener unter Uferböschungen oder in Höhlungen umgestürzter Bäume. Büffelkopfenten sind ihren Brutplätzen und Überwinterungsgebieten außerordentlich ortstreu. Die Weibchen beziehen alljährlich die gleiche Nisthöhle und nehmen nur kleinere Ortswechsel vor, wenn Höhle oder Gelege zerstört wurden. Die Ortstreue der Erpel ist nur für das Wassergebiet bekannt. Die Gelege bestehen aus 7-10 cremefarbenen bis bräunlichen, teils auch oliv getönten Eiern. Die Brutdauer beträgt 29-31 Tage. Die Jungenaufzucht erfolgt ähnlich wie bei den Schellenten allein durch das Weibchen und mehr oder weniger auf der freien Wasserfläche. Die Küken und insbesondere die Altvögel werden als hervorragende Taucher und letztere als sehr elegante und schnelle Flieger bezeichnet. Die Herbstmauser der erwachsenen Weibchen erfolgt auf dem Brutteich oder in dessen unmittelbarer Nähe, von den Erpeln wird Gleiches vermutet. Der Abzug in die Winterquartiere beginnt erst mit dem Einsetzen stärkerer Frosteinbrüche.
Nahrung in der Natur: Sie besteht auf den Binnengewässern zu etwa 40% aus kleinen Wasserinsekten sowie zu je 15-20% aus Kleinkrebsen und Schnecken; derAnteil pflanzlicher Kost liegt bei 20%; bevorzugte Tauchtiefe 1,3-5 m.
Haltung und Zucht: Bis nach 1970 gehörten die Büffelkopfenten in Europa zu den sehr seltenen und schwierig zu haltenden Arten. Heute wird diese kleinste Meeresente in Privatanlagen und einigen Zoos gehalten, aber nicht sehr häufig gezüchtet. Unterbringung , Pflege und Fütterung entsprechen denen der Schellente; ein Teich mit qualitativ gutem Wasser und eine Überwinterung auf einer eisfreien Wasserfläche sind Bedingung. Auch die Zucht läuft im wesentlichen wie die der Schellente ab, doch weit weniger ergiebig. Büffelkopfenten färben ab zweiten Herbst in das Alterskleid um und werden danach geschlechtsreif, doch sind Zuchterfolge erst ab 3.Jahr zu erwarten. Für die Eiablage sind relativ enge Höhlen anzubieten. Die Jungenentwicklung verläuft wie folgt: Ab 20.Tage entfalten sich Schulter - , Flanken - und die sehr schnellwüchsigen Schwanzfedern, ab 28.Tag schieben sich die ebenfalls schnellwüchsigen Schwingen und bis zum 32 bis 35.Tag das Kleingefieder. Mit 40 Tagen sind die jungen Büffelkopfenten im wesentlichen befiedert und mit 50 bis 55 Tagen flugfähig.
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