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Lebensweise: Die Bahamaente bewohnt in drei Unterarten das tropische und Subtropische Mittel - und Südamerika. Die Nördlich Bahamaente, beheimatet auf den Karibischen Inseln und im nordöstlichen Südamerika, unterscheidet sich nur unwesentlich von der südlich des Amazonas lebenden Bahamaente. Bahamaenten zeigen eine Vorliebe für brackige und salzige Flachgewässer sowie für die Mangrovenzonen, relativ selten dagegen sind sie auf Süßwasserseen, dem eigentlichen Gründelenten-Biotop, anzutreffen. In kleinen Gruppen und Schwärmen fand man sie auf der freien Wasserfläche vegetationsarmer Lagunen. Die Brutzeit beginnt lokal sehr unterschiedlich: im karibischen Raum hauptsächlich während des nördlichen Sommers, auf Trinidad und Tobago von August bis November und in Surinam von Mai bis Oktober. Die Südliche Bahamaente brütet zwischen Oktober und Dezember während des südlichen Frühlings. Die Nester werden zwischenBinsen, Ried oder Röhricht, gern in der Nähe kleiner Büsche und nicht allzufern vom Wasser errichtet. Die Vollgelege enthalten 8-12 lehmbraune, spitzpolige Eier. Die Brutdauer beträgt 25-26 Tage.
Nahrung in der Natur: Vorwiegend vegetarisch, detaillierte Freilanduntersuchungen fehlen
Haltung und Zucht: Die heutigen Gehegevögel der Bahamaente sind anspruchslose, verträgliche und leicht züchtbare Zierenten, die trotz tropischer Herkunft wenig kälteanfällig sind; auf eisfreien Wasser ist eine Überwinterung im Freien möglich,j edoch nur bedingt zu empfehlen. Die geschlechtliche Reife setzt gegen Ende des ersten Lebensjahres ein doch die Mehrzahl der Paare wird erst im zweiten Jahr brutaktiv. Eiablage vorwiegend in Nistkästen ab April, meist Mai. Die Weibchen brüten und führen zuverlässig, bringen aber auch Nachgelege, wenn das Erstgelege entfernt wird. Die Kükenentwicklung notiert wie folgt: Im Alter von16 Tagen zeigen sich die ersten Schwanzfederkiele, mit 20 Tagen entfalten sich Flanken, Schulter und Schwanzfedern. Vier Wochen alte Jungenten sind mit Ausnahme des Mittelrückens im wesentlichen befiedert, mit6-7 Wochen sind sie flugfähig.
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