Start

 Enten A - Z

 Gänse A - Z

 Säger A - Z

 Schwäne  A - Z

 Angebote

 Fotos

 Info

 Impressum

 Gästebuch

 Augenbrauenente
Augenbrauenente Karte
Augenbrauenente Bild

Lebensweise:
Die Australischen Augenbrauenenten bewohnen in großer Zahl alle Gewässertypen, sofern sie ihnen günstige Lebensbedingungen bieten.Obgleich tiefere Sümpfe sowie größere Flußläufe am liebsten aufgesucht werden, brüten diese Enten auch an den brackigen Küstenlagunen und in den Überschwemmungsgebieten der Creeks. Die neuseeländische Unterart bewohnt Küstengewässer, Binnenseen und Flußläufe.
Außerhalb der Brutzeit bilden besonders die australischen Populationen umfangreiche Scharen. Mit dem Einsetzen der Trockenzeitverlassen die Augenbrauenenten die versiegenden Wasserstellen und streifen nun auf der Suche nach neuen Lebensräumen weit umher meiden dabei aber die extremtrockenen Inlandgebiete. Der Beginn der Brutzeit ist territorial sehr unterschiedlich und steht meist in Abhängigkeit von den Niederschlägen. So erfolgt die Eiablage in Neusüdwales etwa zwischen Mai und November, im tropischen Nordterritorium dagegen von Februar bis September hauptsächlich aber von April  bis Juni. Die Nester stehen vielfach in der Bodenregion, aber auch in Baumhöhlen, in hohlen Baumstümpfen oder in verlassenden Nestern anderer Vögel. Die Gelege enthalten 8-10, zuweilen bis 13 grünlichweiße Eier.
Die Brutdauer beträgt 26-28 Tage. Die Jungen bekommen zwischen dem 14.bis21. Lebenstag die ersten Schwanz- und um den 25.Tag die ersten Körperfedern. Die Schwingen sind mit 55-70 Tagen etwa ausgewachsen.

Nahrungsaufnahme in der Natur:
Sie besteht nach umfangreichen Magenanalysen zu 30% aus Kleinlebewesen, zu 54% aus Sumpf und Wasserpflanzen und zu 15% aus Landpflanzen. Die animalische Nahrung enthält viele Wasserinsekten und Mollusken, die pflanzliche besteht aus Samen und Grünteilen, besonders von den im Wasser wachsendenGräsern.

Haltung und Zucht:
Augenbrauenenten werden seit über hundert Jahren in europäischen Zoos gezeigt und fast ebensolange gezüchtet. Anfangs war vorwiegend die australische, nach 1950 mehr die neuseeländische Unterart impotiert. Die Mehrzahl der Gehegevögel sind Mischlinge der beiden Formen. Im Wesen wie in der Gesamtkonstitution gleichen Augenbrauenenten unseren Stockenten und wären demzufolge für die Besiedlung großer Parkgewässer und Zooteiche geeignet.Wegen der starken Bastardierungsneigungen und des gewaltsamen Begattens artfremder Weibchen kommt es jedoch zu zahlreichen unerwünschten Bastarden.